Fortschritt am Sichtschutzwall
In den vergangenen Wochen hat sich an unserem Sichtschutzwall viel getan. Unser Ziel mit der ökologischen Aufwertung und dem funktionalen Sichtschutz bieten wir der Natur und Region einen echten Mehrwert.
Zunächst wurde im Bereich des 6m breiten Blühstreifens der nährstoffreiche Oberboden abgetragen und anschließend mit kiesigem Sand wieder aufgefüllt. So wurden bewusst die Nährstoffe zur Schaffung einer Magerwiese reduzieren. Auf diese Weise können heimische Pflanzenarten gefördert werden, die auf mageren Böden besonders gut gedeihen und wertvolle Strukturen für Insekten und Kleintiere bieten.
Auf dem Sichtschutzwall wurden Großgehölze, wie die Stieleiche, Traubeneiche, Bergahorn und Spitzahorn, gepflanzt. Damit die jungen Bäume sicher anwachsen können, wurden sie durch unsere Jungs und Bauleiter Marcus sorgfältig verankert. Diese Baumverankerungen schützen vor Witterungseinflüssen wie Wind und helfen den Gehölzen, ein stabiles Wurzelwerk zu entwickeln.
Vor den Großgehölzen entsteht eine 4m breite, artenreiche Strauchschicht aus u.a. Cornellkirsche, Haselnuss, Rotem Hartriegel und Holunder. Alle Arten wurden so gewählt, dass sie eine maximale Wuchshöhe von etwa 4 m nicht überschreiten.
Zusätzlich werden hier noch punktuell Kleinstrukturen eingebracht, die kleinen Tieren Unterschlupf bieten und die Strukturvielfalt weiter erhöhen. Der gesamte Wall wurde zur Unkrautunterdrückung mit Stroh überstreut und anschließend umzäunt.
Wie geht es weiter? In den kommenden Wochen steht die Aussaat von Frühjahrsblühern sowie die Ausbringung von hochwertigem Regiosaatgut an. Damit schaffen wir die Grundlage für einen vielfältigen, standortgerechten Blühstreifen, der im Frühjahr und Sommer ein wertvoller Lebensraum für Insekten und Bestäuber sein wird.